Museen
Museum der Stadt Lichtenstein.
Das Stadtmuseum

Im Februar 1999 öffnete das städtische Museum mit einer neuen, unter museologischen Gesichtspunkten eingerichteten Dauerausstellung nach fast drei Jahrzehnten Schließzeit wieder seine Pforten. Im Oktober des folgenden Jahres konnte das Dachgeschoss mit einer großen Fläche für regionale und internationale Sonderausstellungen eingeweiht werden. Im gleichen Geschoss befinden sich seitdem auch die Büros der Mitarbeiterinnen des Museums. 

Link zu: Museumsveranstaltungen

Adresse / Büro: Informationen:
Museum der Stadt Lichtenstein
Ernst-Thälmann-Str. 29
09350 Lichtenstein

Telefonnummer: 037204 86453
Faxnummer: 037204 60291
E-Mail-Adresse:
Lichtenstein-Information
Ernst-Thälmann-Str. 29
09350 Lichtenstein

Telefonnummer: 037204 83341
Faxnummer: 037204 60291
E-Mail-Adresse:
Öffnungszeiten: Eintrittspreise:
Dienstag - Freitag
14.00 - 17.00 Uhr
Samstag / Sonntag / Feiertage:
13.00 - 18.00 Uhr


Besuche und Führungen auf Anfrage auch außerhalb der Öffnungszeiten.
Erwachsene  2,00 €
Kinder ab 7. Lebensjahr, Schüler, Studenten, Behinderte  1,00 €
Schulklassen, pro Person  0,50 €
Familien mit Kindern bis zum vollendeten 18. Lebensjahr  4,00 €
Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr  frei

Inhaber der Kundenkarte der Stadtwerke Lichtenstein GmbH erhalten auf Nachweis eine Ermäßigung in Höhe von 25 Prozent.
Regionalkundliches an der Museumskasse:
Wer seinen Freunden und Verwandten Bilder und Bücher über Lichtenstein schenken möchte, kann an der Museums- und Stadtinformationskasse Neuerwerbungen ansehen und bei Gefallen kaufen.
Folgende Hausgeschichten sind vorrätig:
Nr. 1: Schloss Nr. 2: Gruft
Nr. 3: Palais Nr. 4: Rümpfgut
Nr. 5: Alberthöhe Nr. 6: Chemnitzer Straße 1
Nr. 7: Ratskeller Nr. 8: Puppenmuseum
Nr. 9: Mohrenapotheke Nr. 10: Hospital
Nr. 11: ALROWA Nr. 12: Gaststätte "Centralhalle", Badergasse 1
Nr. 13: Hartensteiner Str. 24 Nr. 14: Jugendherberge
Nr. 15: Kino Nr. 16: Sparkasse
Nr. 17: Turnverein, Kindergarten - Sonnenwinkel 11 Nr. 18: Strumpffabrik G.A. Bahner – Esda, Bahnhofstr.
Nr. 19: Gasthaus, Weberei, Theater – Neumarkt 11 Nr. 20: Amtsgericht, Stadtverwaltung, Krippe, Bibliothek – Glauchauer Str. 8
Nr. 21: Das Callnberger Rathaus in der Poststraße 4
Bücher im Angebot:
Buch im Angebot: Lichtenstein in Sachsen    Lichtenstein in Sachsen von Anne-Sophie Günther

Broschiert - Sutton Verlag
Erscheinungsdatum: Mai 2004
ISBN: 3897026198
Für Kurzbeschreibung auf das Buch klicken.

Buch im Angebot: Lichtenstein - Vital und weltoffen Lichtenstein - Vital und weltoffen

Gebundene Ausgabe - Biber
ISBN: 3980702561

Die Dauerausstellung umfasst folgende Themen:
 · Anfänge der Stadtgeschichte Foto Webstuhl
 · Von der Burg zum Schloss
 · Schönburger Herren, Grafen und Fürsten in Lichtenstein
 · Kirchengeschichte
 · Vom Handwerk zur Industrie
Blick in den Ausstellungsbereich Handwerk:
 · Die Post und das Laufrad
Seit der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts ging zweimal in der Woche ein Postbote nach Glauchau, später auch nach Zwickau. Für den Weg nach Zwickau soll das Rad zwischen 1820 und 1832 benutzt worden sein.
Foto Laufrad
 · Callnberg - Neustadt auf herrschaftlichem Boden
 · Vereinsleben
 ·   Bedeutende Lichtensteiner Persönlichkeiten
Martin Götze - Bildhauer und Medailleur
Prof. Dr. Karl Max Schneider - Löwenzüchter und Tierverhaltensforscher
Spezialthemen:
 · Begräbnissitten der Innungen
Ausstellungsbereich: Begräbnistraditionen der InnungenSarglappenEine Sammlung von Sarglappen steht im Zusammenhang mit dem Totenbrauchtum der Innungen. Der Sarg eines verstorbenen Innungsangehörigen wurde mit dem Trauerornat geschmückt: Das Sargtuch bedeckte die Bahre. Daran waren die Schilde der jeweiligen Innung, von denen verschiedene später ins Museum gelangten, befestigt. Zu sehen ist ebenfalls ein Auflegekruzifix aus dem 17. Jahrhundert, das auf dem Sarg lag.
 ·   Chenille
In den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts lernte ein Lichtensteiner das Produkt Chenille, ein spezielles Garn, das wegen seiner haarigen Beschaffenheit auch als Raupengarn bezeichnet wird, in Paris kennen. Er soll die Fabrikation des Garns, das in französischen Seidengeweben seit dem 17. Jahrhundert verwendet wurde, in Lichtenstein und damit erstmalig in Deutschland eingeführt haben. Das Museum veranschaulicht diese spezielle Webtechnik u.a. mit einer Chenilleschneidemaschine und verschiedenen Erzeugnissen. Neben den Produktionsstätten im böhmischen Bäderdreiecks gehörte Lichtenstein zu den wichtigen Zentren der Chenilleherstellung im mitteleuropäischen Raum.
 
Puppen- und Spielzeugmuseum.

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Das Puppen- und Spielzeugmuseum Lichtenstein
Das erste private Puppen- & Spielzeugmuseum Sachsens wurde im August 1996 in Lichtenstein/Sachsen eröffnet. Inhaber des Museums ist die Familie Flämig, die bereits in 3. Generation Spielzeug in seiner breiten Vielfalt gesammelt und aufgearbeitet hat.
Öffnungszeiten: Adresse: Eintrittspreise:
Dienstag - Sonntag 
von 10.00 Uhr - 18.00 Uhr
Ernst-Thälmann-Str. 31
09350 Lichtenstein

Telefonnummer: 037204 83383
Faxnummer: 037204 83395
Link zu: www.spielzeugmuseum-lichtenstein.de

   Erwachsene 2,50 €
   Kinder 1,50 €
   Familien 6,00 €
Gruppenpreise (ab 10 Personen):
   Erwachsene 2,00 €
   Kinder 1,00 €
Museum, Restaurierungswerkstatt, Museumscafè:
Das Puppen- und Spielzeugmuseum LichtensteinJährlich besuchen ca. 25.000 Besucher das Museum, in dem ca. 300 Puppen (die älteste stammt von 1830), Teddys, Puppenstuben und Kaufmannsläden, Bauernhöfe, Burgen mit Soldaten, Eisenbahnen (zwei fahrbereite Anlagen), Dampfmaschinen, Blechspielzeug sowie Spielzeug aus dem Erzgebirge zu sehen sind.
Neben der ständigen Ausstellung im Museum werden im Jahr verschiedene Sonderausstellungen zum Thema Spielzeug durchgeführt. Höhepunkt ist dabei die Weihnachtsausstellung, in der neben Spielzeug auch mechanische Weihnachtsberge, Pyramiden und Lichterträger gezeigt werden.
Neben dem Museum befindet sich im Haus noch eine Restaurierungswerkstatt, ein Spielzeugladen und das Museumscafè.

In der Restaurierungswerkstatt wird Spielzeug aller Art aufgearbeitet bzw. repariert. Die Werkstatt ist weit über Sachsen hinaus bekannt und hat Kunden aus ganz Deutschland, die ihre historischen Puppen, Teddys, Eisenbahnen oder Blechspielzeug reparieren lassen.

Im Museumscafè besteht die Möglichkeit, nach einem Rundgang durch das Museum in gemütlicher Atmosphäre zu verweilen.
Für Reisegruppen bis 50 Personen wird neben einem Museumsbesuch mit Führung Mittagessen oder Kaffeetrinken in gemütlicher Runde angeboten.

Wegbeschreibung: Das Museum befindet sich direkt an der B 173, am Altmarkt in Lichtenstein (Parkplatz). Weitere Parkmöglichkeiten sind in der Stadt ausgeschildert.

 
1. Sächsisches Kaffeekannenmuseum.

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1. Sächsisches KaffeekannenmuseumEinmalig und einzigartig mit tausenden Artgenossen: aus verschiedenen Manufakturen, aus vielen Ländern, aus verschiedenen Materialien, von Barock bis zum modernen Art Déco, von witzig bis ausgefallen.

Highlights (nach Voranmeldung):

  • Führung durch die Welt der Kaffeekannen
  • Porzellanbestimmung
  • Schauvorführung Kaffeerösten mit einer historischen Röstmaschine
  • Zimmer "Anno Dazumal" für Kaffeekränzchen
Öffnungszeiten: Adresse:
Sa 11.00 – 18.00 Uhr
So 11.00 – 17.00 Uhr
oder nach Absprache
Prinz-Heinrich-Straße 35
09350 Lichtenstein
Telefonnummer: Faxnummer: 037204 87692
 
Motorradausstellung - „Die schnellsten Zweitakter der Welt“.

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Motorradausstellung - Die schnellsten Zweitakter der WeltIn der Ausstellung wird die Entwicklung von 1936-1995 an über 90 Zweitaktmotorrädern der unterschiedlichsten Hubraumklassen von 50 ccm bis 750 ccm gezeigt. Außerdem können viele Motoren und Motorradmodelle besichtigt werden.
Öffnungszeiten: Adresse: Eintrittspreise:
Di+Mi+Do+Sa+So:
11.00 Uhr-18.00 Uhr
Kreuzleithe 4
09350 Lichtenstein
Telefonnummer: 037204 2561
Erwachsene 2,50 €
Kinder 1,50 €
Gruppen ab 15 Personen bis 16 Jahre 1,00 €
Gruppen ab 15 Personen ab 16 Jahre 1,50 €
 
Heimatmuseum im Gerth-Thurm.

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Foto vom Heimatmuseum im Gerth-ThurmDer "Gerth-Thurm" erhielt den Namen nach seinem letzten Besitzer, Richard Gerth. In früheren Zeiten gehörte er zu einem Pferdegut mit fast 26 ha, 8 Teichen, 2 Steinbrüchen und 1 Torfgrube.
Foto vom Heimatmuseum im Gerth-ThurmVon 1616 bis 1920 war es im Besitz der Familie Vogel. Ein seltener Fall einer langen Vererbung im Namensstammbaum von 304 Jahren! Das turmähnliche Gebäude wurde 1716 erstmals als "Speicher" urkundlich erwähnt. Nach Einschätzung des Denkmalschutzes erfolgte der Bau aus Bruchsteinmauerwerk bis zu 1 m Dicke und schießschartenartiger Fenstergestaltung um das Jahr 1450.
Nach einem Brand wurde der Dachstuhl kurz nach 1720 erneuert, wobei sonderbarerweise die verkohlten Balken der alten Holzkonstruktion unter der neuen stehen gelassen wurde.

Zu den interessantesten Exponaten aus Haus, Hof, Garten und Handwerk zählen:

  • Foto vom Heimatmuseum im Gerth-Thurmeine orthopädische Hufeisensammlung vom Dorfschmied Jacobi
  • eine eiserne Truhe mit zwölf Zuhaltungen um 1830
  • eine Schaukelbadewanne mit dazugehörigem Dampferzeuger
  • drei Musterkoffer aus der Holzwollefabrik Klemm St. Edigien von 1895
  • zwei große, bemalte Ofenkacheln um 1800 (Unikate)
  • eine Skatkartenputzmaschine

Viele weitere kulturhistorisch wertvolle Gegenstände aus vier Jahrhunderten sind in zehn Ausstellungsräumen mit einer Gesamtfläche von 423 qm zu besichtigen.

Öffnungszeiten: Adresse: Sonderführungen:
Jeden ersten Samstag sowie Sonntag im Monat (außer Dezember und Januar)
von 13.00 Uhr-18.00 Uhr
Lungwitzer Straße 77
09356 St. Egidien
sind nach vorheriger Absprache beim Museumsleiter Herrn Gottfried Keller unter Telefonnummer: 037204 5275 möglich oder können über die Gemeindeverwaltung St. Egidien unter Telefonnummer: 037204 7600 vermittelt werden.