PINK FLOYD-THE WALL
The Wall erzählt die Geschichte von Pink, einem jungen als Musiker erfolgreichen Mann, der aufgrund der Überbehütung durch seine Mutter, der Abwesenheit seines im Krieg gefallenen Vaters, Liebesaffären, dem Umstand, von seiner Frau betrogen und verlassen worden zu sein und der Grausamkeit der Lehrer in der Kindheit eine imaginäre Mauer um sich errichtet, die ihn vor äußeren emotionalen Einflüssen schützen soll. Nachdem er die Mauer aufgebaut hat, verzweifelt der junge Mann jedoch an seiner Existenz, weil er durch sie von sozialen Kontakten weitgehend abgeschirmt ist. Unfähig, die Mauer einzureißen, verabschiedet sich der Protagonist von der für ihn grausamen Welt. Anstatt sich jedoch umzubringen, versucht er, die letzten verbleibenden Gefühle zu unterdrücken und zieht sich in sich selbst zurück. Er ist nun drogenabhängig, apathisch und verbringt die meiste Zeit reglos und allein vor dem Fernseher. Als er für einen Auftritt von einem Arzt mit Beruhigungsmitteln behandelt wird nehmen seine Drogen Fantasien überhand: Zunächst entwickelt er Verfolgungswahn, und in seinen Vorstellungen wird er sodann zu einem totalitären Agitator, der in seiner Wut auf die Welt gegen Minderheiten hetzt. Am Ende seines Wahns ist Pink nicht mehr in der Lage, alle Emotionen zu unterdrücken, und klagt sich selbst des Vergehens, Gefühle gezeigt zu haben, vor einem imaginären Gericht an (Stop). Das Gericht nimmt die Zeugenaussagen von Lehrer, Ex-Frau und Mutter entgegen und verurteilt den Angeklagten: Als Strafe soll er vor seinesgleichen zur Schau gestellt werden - die Mauer wird eingerissen. Der verletzliche Pink ist nun freigegeben, und ein neues Leben scheint sich anzubahnen – allerdings bricht die letzte Melodie an genau der Stelle ab, an der das Album begonnen hat: Vielleicht beginnt Pinks Leidensweg also auch einfach wieder von vorn. (ab 16 Jahre) Eintritt: 9,00 €